Blumenröder laden ein zum Ortstermin auf dem Blumenröder Feld

Was ist auf dem Blu­men­rö­der Feld geplant? Was kommt auf uns zu, wenn die Plä­ne der Ber­li­ner Stadt­pla­ner wirk­lich umge­setzt wer­den? Zu Recht stel­len sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Blu­men­rod die­se Fra­gen. Inzwi­schen sind die Plä­ne für das neue Gebiet öffent­lich bekannt und es wird deut­lich, dass sie eini­ges Kon­flikt­po­ten­ti­al enthalten:

So soll direkt hin­ter der bestehen­den Bebau­ung angren­zend an den Stadt­park eine recht gro­ße Orts­mit­te ent­ste­hen mit Bür­ger­haus, Kita, Senio­ren­zen­trum und zwei gro­ßen Park­häu­sern für die Zweit­au­tos und Besuch­er­fahr­zeu­ge der 670 neu­en Wohneinheiten!

Man gelangt direkt zu den Park­häu­sern über die bei­den Nadel­öh­re, die Stra­ßen Guten­berg­ring und Brei­tes Driesch, die die ein­zi­gen Zufahrts­we­ge für das gan­ze neue Bau­ge­biet sein sol­len. Dabei sind die­se Stra­ßen schon jetzt genug fre­quen­tiert und für mehr Ver­kehr nicht gebaut. Im Guten­berg­ring ist durch Fahr­bahn­ver­en­gun­gen mit Bau­man­pflan­zun­gen gleich­zei­ti­ges Fah­ren in bei­den Rich­tun­gen gar nicht mög­lich. Wie soll das bei dem zusätz­li­chen Ver­kehr von etwa 2000 Neu­bür­gern funk­tio­nie­ren? Alles zurück­bau­en und Bäu­me fäl­len?  Wie soll die Ein­mün­dung in die Zep­pe­lin­stra­ße zusätz­li­chen Ver­kehr bewäl­ti­gen? Und soll im Brei­ten Driesch der Bau­ver­kehr an den Senio­ren­wohn­an­la­gen vor­bei­fah­ren­fah­ren — wo ein Auto jetzt schon war­ten muss, wenn aus der Gegen­rich­tung der Bus kommt?

Will man da die Bür­ger­stei­ge zurück­bau­en?
Und dann die bei­den Park­häu­ser: Wer­den sie nicht — vor allem abends — “unge­be­te­ne Gäs­te ” anzie­hen? Gäs­te, um derent­wil­len man vor Jah­ren die drei Gemein­de­zen­tren (städ­ti­scher ‚evan­ge­li­scher und katho­li­scher Teil) an der Bodel­schwingh­stra­ße in Alt-Blu­men­rod ein­zäu­nen las­sen musste!

Und wei­ter: Wenn man die neue Orts­mit­te mit allen Gebäu­den gleich zu Anfang ent­wi­ckelt, weil sie am Anfang des Bau­ge­bie­tes liegt, muss dann nicht zwangs­läu­fig das gan­ze Gebiet folgen?

Es gibt vie­le Fra­gen zu dem, was sich auf dem Blu­men­rö­der Feld tun soll, wenn die Mehr­hei­ten im Stadt­par­la­ment den Plä­nen zustim­men sollten.

Eine Grup­pe enga­gier­ter Bür­ge­rin­nen und Bür­ger lädt dazu ein, sich vor Ort anhand der Plä­ne (die mit­ge­bracht wer­den) ein Bild zu machen und Kon­flikt­the­men anzusprechen :

  • Wie sehen die Zufahrts­stra­ßen aus?
  • Wo soll die Orts­mit­te entstehen?
  • Wo sol­len die Park­häu­ser hin?
  • Wel­che Dimen­sio­nen soll das haben?
  • Kön­nen wir die­ses Bau­ge­biet in sei­ner Grö­ße mit allen Kon­se­quen­zen verkraften?.

Ter­min für das Tref­fen:
Don­ners­tag , 10. Sep­tem­ber 2020
Treff­punkt:
18.00 Uhr am Cafe in der Senio­ren­re­si­denz Blu­men­rod.

Ver­ant­wort­lich für die Orga­ni­sa­ti­on sind die bei­den Blu­men­rö­der Klaus Bun­gert (Tel.06431 — 44293) und Her­wig Stei­nitz (Tel. 06431 — 42810).

Alle inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind ein­ge­la­den, auch Man­dats­trä­ger/-innen sind willkommen.

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