Schulstandort Limburg stärken

Um über die Schulsituation in Zeiten der Corona-Pandemie zu sprechen, traf sich Bürgermeisterkandidatin Birgit Geis mit Hans-Joachim Bärenfänger, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreiselternbeirats Limburg-Weilburg.
So konnte festgestellt werden, dass Probleme, die vor der Pandemie thematisiert wurden, jetzt in den Hintergrund getreten sind, hierzu gehört z. b. das Schulschwimmen. Andere Probleme, die es auch schon vor der Pandemie gab, haben sich jetzt noch verstärkt: Erfolgreiches Homeschooling und schulischer Erfolg von Kinder hängt immer noch zu sehr vom Bildungsgrad der Eltern ab.
Bärenfänger kritisierte, dass Glasfaserkabel an den Straßen in Limburg vor den Schulen zwar verlegt, aber noch nicht an die Schulen angeschlossen sei. Kümmern müsse man sich auch um das Drogenproblem an Schulen bzw. müsse man etwas gegen den Drogenverkauf im Umfeld der Schulen unternehmen. Stadtplanerisch wäre an den Schulen in der Vergangenheit nichts passiert, hier sprach er konkret das Parkproblem um die PPC-Schule, die Friedrich-Dessauer-Schule und die Adolf-Reichwein-Schule an.
Geis pflichtete ihm bei, dass der Schulstandort Limburg gestärkt werden müsse, täglich kämen ca. 6.000 Schüler und Schülerinnen nach Limburg. Sie sprach sich besonders dafür aus, an allen Schulen eine durchgehende und verlässliche Nachmittagsbetreuung zu garantieren.