Radwege sicherer machen

Birgit Geis im Gewerbegebiet Dietkircher Höhe

Die Bürgermeisterkandidatin Birgit Geis fuhr die Radwege in und um Limburg ab. Dabei
stellte sie fest, dass noch sehr viele Verbesserungen des Radwegenetzes umzusetzen sind.
So fuhr sie auch auf dem Radweg von der Dorfmitte in Dietkirchen zur Leo SternbergSchule, dem Schulweg der Dietkircher Kinder. Dieser Radweg sei auf dem Hinweg fünfmal, auf dem Rückweg sogar sechsmal durch eine Straße und immer durch eine gefährliche Ein- /Ausfahrt zu Geschäften unterbrochen.
Auch sei ein großer Gefahrenpunkt auf dem Radweg zwischen Dietkirchen und Dehrn in
Höhe des Weißen Hauses vorhanden. Dies seien nur zwei Beispiele, dass das vorhandene
Radwegenetz weder durchgängig noch ungefährlich sei, so Geis.
„Ich werde mich als Bürgermeisterin dafür einsetzen, dass eine Bestandsaufnahme der
Schwachstellen des Radwegenetzes der Stadt Limburg durchgeführt wird. Hierzu
benötigen wir aber kein neues Radwege-konzept. Im Masterplan, der über Jahre entwickelt und für den Steuergelder verwendet wurden, stehen Konzepte bereits drin. Man sollte vielmehr mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), dem Verband für Radfahrer, der Schwachstellen des Radwegenetzes bereits aufgelistet hat, Kontakt aufnehmen.

Ich plädiere außerdem für die Aufstellung von Fahrradboxen, die man mit dem eigenen Fahrradschloss abschließen kann. Sie sind günstiger als ein großes Fahrradparkhaus, schneller aufzustellen und von heimischen Firmen herstellbar. Die Fahrradboxen sollten an verschiedenen Stellen in der Stadt aufgestellt werden, z. B. am Neumarkt, am Bahnhof und in der Altstadt.
Wir haben im letzten Jahr beobachtet, dass immer mehr Menschen auf das Rad umsteigen. Diesen Effekt sollten wir nutzen und das Radfahren in der Stadt noch bequemer und sicherer machen. So können wir die Verkehrswende, das Erreichen von Klimazielen und die Verringerung von NO2 schneller umsetzen – und nicht zuletzt dem Dieselfahrverbot entgegenwirken.