Alltagsmasken für Caritas-Wohnungslosenhilfe

Birgit Geis, die Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, überreichte bei ihrem Besuch am 16. Dezember 2020 dem Leiter der Limburger Caritas-Wohnungslosenhilfe, Harry Fenzl, 1.000 Alltagsmundschutzmasken.

Im anschließenden Gespräch wurde festgestellt, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen das Corona-Virus das Leben aller beherrscht, die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft am meisten betroffen sind.

Viele Wohnungslose haben keinen Rückzugsort, d. h. auch, dass eine Quarantäne nicht möglich ist, ein großer Teil gehört zu den Hochrisikogruppen, Wohnungslose mit fehlender oder unzureichender staatlicher Unterstützung haben kaum noch Einnahmen durch Flaschensammeln oder durch Betteln.

Auch die Caritas-Wohnungslosenhilfe Limburg musste ihre Angebote für die Hilfesuchenden zurückschrauben.

Harry Fenzl informierte über das Corona-Konzept der Caritas-Wohnungslosenhilfe. So konnten seit März die Beratungen, wenn auch eingeschränkt, weiter durchgeführt werden. Die Begegnungsstätte Oase, wurde nach außen verlegt. Duschen oder Wäsche waschen wurde für die Wohnungslosen ermöglicht. So wurde sichergestellt, dass den Hilfebedürftigen in ihrem Alltagsleben weiterhin Halt gegeben werden konnte.

Der bei dem Gespräch auch anwesende Geschäftsführer, Max Prümm, gab einen kurzen Überblick über die Situation in den Caritas-Altenheimen und berichtete dass die Lage sich etwas stabilisiert hätte.

Herr Fenzl konnte mitteilen, dass die stationären Plätze in der Caritas-Wohnungslosenhilfe weiterhin belegt seien und dass es ein Glücksfall war, dass der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Marien das leerstehende Pfarrhaus in der Gartenstraße, wenn auch nur vorübergehend, zur Verfügung stellt. Dort wurden weitere Appartements für stationär untergebrachte Menschen in sozialen

Birgit Geis überbringt die Masken

Schwierigkeiten und auch ein Quarantäneraum eingerichtet. Die Renovierungen, die hierzu nötig waren und noch sind, wurden von den jetzigen Bewohnern durchgeführt, auch die Außenanlagen werden von den Bewohnern sehr gut gepflegt.

Bürgermeisterkandidatin Geis, die beruflich als Sozialamtsmitarbeiterin viele Jahre mit dem Team der Caritas-Wohnungslosenhilfe zusammenarbeitete, dankte Herrn Fenzl für die vorbildliche Arbeit.

„Ich habe mit vielen Wohnungsloseneinrichtungen zu tun gehabt und kann sagen, die Caritas-Wohnungslosenhilfe Limburg gehört nicht zur Sozialindustrie, die die Unterbringung und Hilfeanbietung für Wohnungslose als Geschäft ansieht. Bei der Caritas-Wohnungslosenhilfe Limburg merkt man, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Besonderen Dank gilt auch Pater Toni Schroers, der es ermöglichte, dass das Pfarrhaus St. Marien zur Verfügung gestellt wurde. So kann die Arbeit der Caritas-Wohnungslosenhilfe weiterhin gut durchgeführt werden. Als Bürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass die gute Zusammenarbeit zwischen der Caritas-Wohnungslosenhilfe und der Stadtverwaltung Limburg erhalten bleibt.“